Thomas Reiff, Peter Zajontz, Eva Blessing und Dr. Hansjürgen Gölz zusammen mit Jorge Gonzales. FOTO: SPD
Stark beeindruckt
Die Geislinger SPD-Fraktion informiert sich bei den Tanzgruppen der Mobilen Jugendarbeit
Auf Anregung des SPD-Stadtrats und Vorsitzenden des Fördervereins Mobile Jugendarbeit Jürgen Peters besuchte die Geislinger SPD-Fraktion die Hip Hop- und Breakdancegruppe von Jorge Gonzales in ihren Trainingsräumen über dem Gloriakino.
THOMAS REIFF
Mitten im Geschehen, beim Training von ca. 30 Kindern und Jugendlichen unter ihren Trainern Chris Sachs und Jorge Gonzales, konnten sich die Geislinger SPD-Gemeinderäte ein Bild von dieser intensiven ehrenamtlichen Jugendarbeit machen. Im anschließenden Gespräch bei süßem Most und Zwiebelkuchen berichteten dann Jorge Gonzales und Wolfgang Lutz, der die Gruppe organisatorisch und bei der Akquirierung von Sponsoren und Fördergeldern unterstützt, über die sehr aufwändige ehrenamtlich Sozialarbeit. Bei täglichen Trainingseinheiten werden inzwischen 200 Kinder und Jugendliche betreut. Das bedeutet, neben den Trainingseinheiten unter der Woche, auch das Organisieren von Auftritten und den damit verbundenen Fahrdiensten an den Wochenenden. Darüber hinaus sind das ehrenamtliche Betreuerteam auch konfrontiert mit den Sorgen und Nöten der Kinder und Jugendlichen. Auch hier wird, wenn möglich; geholfen, sei es bei Problemen in der Schule, zu Hause oder in anderen Bereichen. Aktuell organisiert das Team gerade Nachhilfe für einige Jugendliche. Dazu wurde eine kleine Rumpelkammer renoviert und mit einer Tafel ausgestattet. Nebenbei kann dieser Raum auch als Rückzugsmöglichkeit und für Einzelgespräche genutzt werden. „Man muss mit den Kindern und Jugendlichen dann sprechen, wenn das Problem auftaucht. Verschieben geht nicht“, so Gonzales. Deshalb gehören auch viele Gespräche zum spätnachmittäglichen und abendlichen Training. Die Tanzgruppen seien deshalb für viele der Kinder und Jugendlichen ein zweites Zuhause. Was dies insgesamt für das Team um Gonzales und Lutz für einen Aufwand bedeutet kann man sich dabei nur in Ansätzen vorstellen. „Die Kapazitätsgrenze ist erreicht,“ so Wolfgang Lutz. Insbesondere finanziell und personell bräuchte man mehr regelmäßige Unterstützung. „Wir sind stark beeindruckt,“ fasste der SPD-Fraktionsvorsitzende Hansjürgen Gölz die Diskussion zusammen. Er bedankte sich bei den anwesenden Vertretern der Gruppe für die ehrenamtliche Arbeit. „Sie ist unbezahlbar“, so Gölz, „aber andererseits muss eine stabile finanzielle Grundlage für die Arbeit geschaffen werden. Das nehmen wir von diesem Abend mit.“ Er sicherte den Tanzgruppen und ihren Betreuerinnen und Betreuern die Unterstützung der SPD-Fraktion zu. Ein kleiner erster Beitrag: Mit einem Teil der Einnahmen der SPD auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt soll diese Arbeit unterstützt werden.