Dem demografischen Wandel kreativ begegnen

Ortsverein

10. Kommunalpolitischer Dialog der SPD Geislingen - Gespräch mit dem Stadtseniorenrat

„Dem demografischen Wandel kreativ begegnen – Stadtgesellschaft gemeinsam gestalten!“ Unter diesem Motto stand der 10. kommunalpolitische Dialog der SPD Geislingen. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ludwig Duschek konnte in der Begegnungsstätte Bronnwiesen Bernward Kehle, Monika Zeisler, Jürgen Wahr, Ellen Taherkhani und Uwe Glöckner vom Vorstand des Stadtseniorenrates als Gesprächspartnerinnen begrüßen.

Der Vorsitzende des Stadtseniorenrates Bernward Kehle referierte zu Beginn der Versammlung über die Arbeit des Gremiums in seinen vielfältigen Schattierungen. Beeindruckend war die Vielfalt der verschiedenen Aktivitäten des Rates von der Zusammenarbeit mit dem Jugendgemeinderat, der eigenen Homepage mit verschiedenen wichtigen Informationen für Seniorinnen und Senioren, dem gemeinsames Projekt von Alt und Jung vom Baum zur Bank bis hin zur Aktion freundliche Toilette. Gerade bei letzterer Aktion könnte die Unterstützung der Stadt besser sein. Die Aktion würde stagnieren, obwohl es noch große Lücken, unter anderem im Seebach gäbe. Monika Zeisler hob lobend den ersten Versuch in Geislingen hervor, die Bürgerinnen und Bürger in der Entscheidungsfindung zum Kombibad zu beteiligen. Allerdings, so Jürgen Wahr gäbe es hier noch einiges zu verbessern. Generell forderte er, dass der Stadtseniorenrat bei Entscheidungen, die Seniorinnen und Senioren betreffen, mit einbezogen werde. „Der Stadtseniorenrat sieht sich als Ansprechpartner für die Stadtverwaltung und den Gemeinderat,“ ergänzte Uwe Glöckner. Ellen Taherkhani sieht ein gemeinsames Betätigungsfeld von Stadtseniorenrat und der Kommunalpolitik in der Schaffung von Wohnformen für mehrere Generationen, wie auch in einer Broschüre des Städtetages Baden-Würtemberg gefordert. Ein ganz wichtiger Punkt für Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, war an diesem Abend auch der öffentliche Personennahverkehr. Für viele Ältere sei es sehr schwierig z.B. zum Friedhof Heiligenäcker zu kommen. Hier sei die Zeit zwischen Ankunft und Abfahrt zu kurz, so dass die Zeit für manche nicht zum Gießen des Grabes reiche. Die Einrichtung eines Bürgerbusses, wie z.B. schon in manchen Orten im Kreis eingerichtet, sollte auch für manche Bereiche in Geislingen geprüft werden. Abschließend bedankte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Hansjürgen Gölz bei den anwesenden Seniorenvertretern und –vertreterinnen. „Ich bin beeindruckt von der geleisteten Arbeit und wir werden ihre Anregungen mit in den Gemeinderat nehmen“, so Gölz. Insgesamt fanden die Anwesenden diesen kommunalpolitischen Dialog so interessant, dass er in nicht allzu ferner Zukunft sicher wiederholt wird.

Thomas Reiff

 
 

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