Schüler zeigen Interesse an Geschichte und Politik

Ortsverein

Schüler des Michelberggymnasiums besuchen die SPD-Ausstellung im Alten Bau

Die SPD Geislingen lädt schon seit dem 26. Juni 2016 zu einem Besuch im Alten Bau. Dort ist derzeit die Geschichtsausstellung der SPD Ortsgruppe Geislingen.

Jürgen Rau

Geislingen. Interessierte Blicke zog die Ausstellung ,,125 Jahre SPD Ortsgruppe Geislingen" im Alten Bau in Geislingen am 04.07.16 auf sich. Die Klasse 10b des Michelberggymnasiums (MiGy) samt Geschichtslehrer Karl Flohr und Referendarin Kathrin Hommel machte sich die Jubiläumsfeier zu Nutzen und genoss eine Führung in die Geschichte der Sozialdemokraten in Geislingen und Umgebung. Geleitet vom ehemaligen Konrektor des Michelberggymnasiums, Dr. Hansjürgen Gölz, ist die Klasse mit eindrucksvollen Bildern, Geschichten und Reliquien aus 125 Jahren SPD begeistert und spannend informiert worden.

Die SPD entwickelt das Stadtbild Geislingens schon seit 125 Jahren. Von den Anfängen des sozialdemokratischen Arbeitervereins Geislingen-Kuchen-Altenstadt, bis zu den jetzigen Landtagsabgeordneten reicht die Ausstellung mit imposanten Informationen über die traditionsreiche SPD Historie in Geislingen.

Das Besondere an der Ausstellung sind die alten Reliquien aus 125 Jahren SPD. Stolz sind die Aussteller auf die alte rote Fahne des Sozialdemokratischen Vereins Geislingen. Die Fahnen kontroverser politischer Vereine wurden zur NS-Zeit fast alle verbrannt und vernichtet.

Herr Dr. Gölz, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der SPD und jetziges Mitglied des Geislinger Gemeinderates, stellte den Schülern ihre Heimat aus einem ganz anderen, besonderen Blickwinkel vor. Damit sich die Gruppe ein Bild des Einflusses der SPD auf Geislingen machen konnte wurden anschauliche Vergleiche der Generationen geboten.

,,Die Sozialdemokraten prägten und prägen Geislingen immer noch sehr stark", erwähnt Dr. Gölz mit ein wenig Stolz. Auch er hinterlässt seine Spuren in Geislingen. Er und eine Gruppe weiterer Demonstranten verhinderten den Abriss des Herrenhauses am Schulhof des MiGy's und des alten Fabrikturms der Maschinenfabrik Geislingen (MAG).

Eine Zeitschiene mit Karten von Geislingen und Altenstadt zeigt die Entwicklung der beiden Gemeinden und schließlich die Eingemeindung Altenstadts in Geislingen im Jahr 1912. ,,Hier spielten auch die Sozialdemokraten ein große Rolle", erwähnt Dr. Gölz. Immer mehr Menschen waren auf der Suche nach Arbeit und fanden schließlich bei den großen Fabriken wie der MAG, der WMF und der SBI ihr tägliches Brot. Darunter einige Anhänger der Sozialdemokraten. Altenstadt wuchs rasant zu einer Industriegemeinde heran. So vereinigten sich die beiden Gemeinden.

Der 10b hat dieser besondere Unterricht gefallen. Die Ausstellung ist noch bis zum 24.07.2016 geöffnet und ist jedem zu empfehlen, der Zeit und Interesse hat.

 
 

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