SPD Geislingen lobt Entscheidung für Schulz

Ortsverein

Ortsvereinsvorsitzender Thomas Reiff überreicht Dr. Hansjürgen Gölz eine Ansichtskarte der ESBI

 „So eine positive Stimmung hatten wir schon lange nicht mehr“: Mit diesen Worten leitete Thomas Reiff, Vorsitzender der Geislinger SPD, bei der Hauptversammlung seinen Rechenschaftsbericht ein. Es sei eine kluge Entscheidung von Sigmar Gabriel gewesen, Martin Schulz den Vortritt als SPD-Spitzenkandidat zu lassen.

 Mit der Betonung der sozialen Gerechtigkeit, seiner inhaltlichen Untermauerung (Reform der Agenda 2010), aber auch sein positives Image als ehemaliger Präsident des Europaparlaments, der autoritären und nationalistischen Regierungen und Strömungen in Europa die Stirn bietet, lege Schulz die Grundlage für eine erfolgreiche Bundestagswahl im Herbst. „Das ist aber nur eine Momentaufnahme, die von uns allen mit viel Arbeit bis zum Tag der Bundestagswahl untermauert werden muss“, sagte Reiff.

Für den Ortsverein sei 2016 mit dem 125-Jahr-Jubiläum, mit einer gut besuchten Ausstellung im Alten Bau und dem Wiedereinzug von Sascha Binder in den Landtag sehr ereignis- und – trotz der niederschmetternden Niederlage bei der Landtagswahl – doch noch erfolgreich gewesen, sagte Reiff. „Die SPD braucht sich nicht zu verstecken. Schon über 100 Jahre treten wir für ein einiges, friedliches und soziales Europa ein und kämpfen gegen nationalistische Strömungen.“ Demnächst soll in einem Workshop das Arbeitsprogramm für die kommenden zwei Jahre erstellt werden.


Stuttgarter Konfliktkoalition


Binder berichtete über „ein Jahr grün-schwarze Landesregierung“, die zunächst unter dem Titel „Komplementär-Koalition“ gestartet sei, sich aber zunehmend in eine Konfliktkoalition wandle, die mehr verwalten als gestalten wolle. „Es zeigt sich zunehmend, dass wir in der Opposition nicht nur die Regierung kontrollieren, sondern sie bei den Zukunftsthemen immer wieder auf das richtige Gleis setzen müssen“: Mit diesen Worten umriss Binder seine neuen Aufgaben in Stuttgart.

Bei der Hauptversammlung wurde Hansjürgen Gölz geehrt, der Ende März aus dem Gemeinderat ausgeschieden war. Gölz war 25 lang Stadtrat und während dieser Zeit 20 Jahre lang Fraktionsvorsitzender. Reiff bedankte sich bei dem „Urgestein sozialdemokratischer Kommunalpolitik“ für dessen Engagement auch über den Gemeinderat hinaus, etwa bei der Konzeption der Jubiläums-Ausstellung, aber auch für seinen Kampf um ein würdevolles Gedenken an die Insassinnen des Geislinger KZ-Außenlagers. Als Abschiedsgeschenk bekam der Besitzer eines Fahnenmasts eine SPD-Fahne und eine historische, handkolorierte Postkarte der ESBI in Kuchen geschenkt.

 
 

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